Osternschießen 2003

Das sind die stolzen Gewinner des diesjährigen Osterschießens. Von rechts nach links: Hamburger Josef (2.Platz 21,2T), Eble Lucie (1.Platz 11,1T), Erhardt Tobias (2.Platz Jug. 18,3T), Schindler Eva-Maria (1.Platz Jug. 17,9T), Rotter Jürgen (3.Platz 34,3T), Erhardt Daniela (3.Platz Jug. 47,0T).
Gratulation an die Sieger mit ihren ausgezeichneten Ergebnissen.

Jeder Blattl-Schütze erhielt einen Osterschinken bzw. Süßes.

Noch gespanntes Warten auf die Ergebnisse.

Die ersten Gewinner bekommen Applaus.

Ein jeder hat was erhalten. Die “besten” Schützen bekommen die dicksten Schinken

Und nun beginnt das Eierbexen! Nach Einweisung durch den Schiri geht’s los.

Ja wessen Ei is denn da hin?

Austragung nach dem K.O. System.

Das kaputte Ei geht an den Gegner, der Gewinner kommt in die nächste Runde.

Ja is des wieder spannend! Wer übersteht diese Runde?

“Schau, mein Ei ist ein Gewinner-Ei!”

Ein prüfender Blick. Hat’s des jetzt derbröselt?

Der Kampfrichter stellt mit Unterstützung die nächste Runde zusammen.

Mein Papa ist noch im Rennen!

Tut mir Leid! Die Eier gehören jetzt mir.

Auch ein “krummer Hund” kommt in die Wertung.

Alles Eier - oder was?

Oohhh - mein Ei ist kaputt!

Die Siegerin muss nun ihr Gewinner-Ei verspeisen. Hoffentlich war es nicht aus Gips!

Fünfzig Jahre im Verein!

Das macht nicht jeder so leicht nach. Viele Grüße an Hans.

Für die Auswerter und den Kassier gab’s  a Schnapserl von der Siegerin.

Zeitungsausschnitt aus dem Fürstenfeldbrucker Tagblatt:  FFB 1 Ostern, 19./20./21. April

Nix Bexen

Mit außerordentlichem Eifer und Kreativität kümmert sich Kreisheimatpfleger Toni Drexler um das Bauernhofmuseum Jexhof. Dabei ist es ihm gelungen, bei aller wissenschaftlichen Genauigkeit sich die Lust am Spiel zu bewahren. Alljährlich am Ostermontag erinnert er - unterstützt vom Förderverein - an die alten Kinderspiele zu Ostern, wie das Oarwoigeln oder das Oarpeckn.
Die Lust am Spiel haben auch andere entdeckt, die Brucker Königlich Privilegierten Feuerschützen etwa, die zu Ostern mal die Kimme Korn sein lassen und sich dem Oarpeckn widmen. Offensichtlich haben sich im renommierten Schützenverein auch einige Zuagroaste breitgemacht, so dass sich der Vorstand entschloss, diesem beliebten Oster-Turnier einen besonderen Namen zu geben: Eierbexen.
Das hat nichts mit dem alten westfälischen Großbauern Bexen zu tun, der so um 1870 nach Bruck zog und sich das nach ihm genannte Bexenhaus erbauen ließ, sondern mit einer Mischform aus Oarbecka und dem norddeutschen Eierpicken. Also eine gewisse sprachliche Verbeugung oder Verbexung gegenüber den NeuBruckern (Seite 3).  wk