Chronik (kurz)

Die K├Âniglich Privilegierte Feuersch├╝tzengesellschaft ist der wohl ├Ąlteste Sch├╝tzenverein des Landkreises F├╝rstenfeldbruck.

Laut dem ,,Bayerischen St├Ądtebuch” (Herausgeber Prof. Keyser u. Prof. Stoob; Seite 204-209, Absatz 11b) gibt es in Bruck eine Sch├╝tzengesellschaft (angebl. 1540 gegr.). Vom 7. Oktober 1796 gibt es eine Urkunde von Kurf├╝rst Karl Theodor an die ,,althergebracht privilegierten Schie├čst├Ątten" zwecks Einf├╝hrung einer neuen Sch├╝tzenordnung, in der auch die k├Âniglich privilegierte Schie├čst├Ątte F├╝rstenfeldbruck genannt ist. Nachdem Bayern 1806 zum K├Ânigreich ernannt wurde, trugen die in der Urkunde aufgef├╝hrten Gesellschaften die offizielle Bezeichnung ,,K├Âniglich Privilegierte Sch├╝tzengesellschaften". 1825 errichtete die Marktgemeinde an der Maisacher Str. eine neue Schie├čst├Ątte, die 1829 an ,,K├Âniglich Privilegierte Sch├╝tzengesellschaft" verpachtet wurde.

1854 wurde auf dem Gel├Ąnde der Marthabrauerei eine neue Schie├čst├Ątte errichtet. Geschossen wurde bis etwa 1937 mit dem Feuerstutzen auf 300, bzw. 150 Meter. Sp├Ąter mit KIeinkaliber - und nach dem Umbau dar Brauerei und ├ťbergabe im Erbwege an die Erzbisch├Âfliche Klerikalseminar-Stiftung M├╝nchen und Freising - mit Zimmerstutzen und Luftgewehr auf 10 Meter.

1973 errichtete die Stadt ein neues Sch├╝tzenheim im Hallenbad ein, in dem auch die TUS┬şSch├╝tzen und die Ampersch├╝tzen ihren Schie├čbetrieb durchf├╝hren.

Heute hat die K├Âniglich Privilegierte Feuersch├╝tzengesellschaft  F├╝rstenfeldbruck 85 Mitglieder. Geschossen wird jeden Dienstag ab 19 Uhr, mit Luftdruck-, C02-, und Pressluftgewehren und Pistolen auf 10 Meter. Drei Mannschaften nehmen an den Gau-Rundenwettk├Ąmpfen teil. Drei Sch├╝tzen nehmen bei den Bayerischen Meisterschaften beim Vorderladerschie├čen mit ihren Perkussionsgewehren teil.

Seit 1981 finden wieder Schie├čen mit dem traditionellen Feuerstutzen und seit 7 Jahren mit dem Zimmerstutzen statt. Seit 10 Jahren hat die Gesellschaft auch eine, inzwischen 14-k├Âpfige  B├Âllergruppe, die zu kirchlichen und anderen offiziellen Festen, auftritt. Eine Kanone - eine Leihgabe der Stadt F├╝rstenfeldbruck - wurde von Mitglieder der B├Âllergruppe mit viel Aufwand restauriert und wieder zum Schie├čbetrieb zugelassen.

Zwei gro├če Sch├╝tzenketten, deren ├Ąlteste Taler aus dem Jahre 1900 bzw. 1902 sind, werden j├Ąhrlich beim K├Ânigsschie├čen neu ausgeschossen.

Nicht nur die Tradition, sondern auch das gesellschaftliche Zusammenleben wird bei den ,,Feuersch├╝tzen" gro├č geschrieben, wie viele gemeinsame Schie├čen, Veranstaltungen, Feste und Ausfl├╝ge mit gro├čer Beteiligung beweisen.

Stand: 04/2004/ER